In der Weihnachtsbäckerei: Das große 1 x 1 des Plätzchenbackens

Mürbe Butterplätzchen, würziger Spekulatius, zarte Zimtsterne und edle Springerle: Was bereitet uns in der Adventzeit mehr Freude als herrlich duftendes Weihnachtsgebäck? Bereits im Mittelalter buk man in den Klöstern Delikatessen wie Stollen, Lebkuchen oder Früchtebrot, um sich auf die Festtage einzustimmen. Heute wird die Vorweihnachtszeit insbesondere von Familien traditionell zum Plätzchenbacken genutzt.

Weihnachtsplätzchen: Eine Auswahl der beliebtesten Sorten

Ausstechplätzchen

Ob pur, mit Zuckerguss verziert oder halb in Kuvertüre getaucht: Ausstechplätzchen (auch Ausstecher, Ausstecherle oder Butterplätzchen) sind ein köstlicher Klassiker, der vom Weihnachtsteller nicht wegzudenken ist. Mit unseren hochwertigen Ausstechformen, wie zum Beispiel unserem Nussknacker-Ausstecher, formen Sie besonders schöne und detailreiche Kekse.

Zimtsterne

Das beliebte Weihnachtsgebäck stammt aus Schwaben. Die wunderbar weiche Konsistenz entsteht durch den hohen Anteil an luftiger Eiweiß-Puderzucker-Masse. Neben dem namensgebenden Gewürz sorgen gemahlene Mandeln für ein feines, nussig-süßliches Aroma. Eine Eiweißglasur verleiht dem Gebäck abschließend die bekannte Optik. Schnell und mühelos gelingen die Plätzchen mit unserer Zimtstern-Silikonbackform, mit der Sie in nur zwei Arbeitsschritten absolut perfektes Gebäck erhalten.

Vanillekipferl

In Deutschland, Österreich und Tschechien liebt man die feinen Vanillekipferl. Das Gebäck in Hörnchen-Form wird aus Mürbeteig hergestellt, der mit gerösteten Mandeln oder Nüssen verfeinert wurde. Besonders leicht und in kürzester Zeit formen Sie die Kipferl mit unserem speziellen Vanillekipferl-Backblech. 42 zarte Kekse gelingen Ihnen so auf einmal. Nach dem Backen erfolgt der wichtigste Schritt: Das Wälzen in Puderzucker!

Engelsaugen

Auch unter dem Namen Husarenkrapfen sind die mit Marmelade gefüllten Engelsaugen bekannt. Der Gebäck-Klassiker aus Haselnuss-Mürbeteig ist in Deutschland eines der beliebtesten Weihnachtsplätzchen. Unser Engelsaugen-Backblech erleichtert Ihnen die Arbeit und lässt Sie im Handumdrehen 24 gleichmäßige Kekse formen.

Spekulatius

Das flache Bildgebäck aus Mürbeteig ist hierzulande eine geschätzte Weihnachtsleckerei. In Belgien und den Niederlanden wird Gewürzspekulatius traditionell zu Nikolaus gebacken. Zu Kaffee und Tee genießt man ihn jedoch das ganze Jahr über. Mit unserer klassischen Nikolaus-Spekulatiusform gelingt das beliebte Gebäck mit besonders schön ausgearbeiteten Details. Ursprünglich wurde in diesen Formen aus unbehandeltem Holz Butter-Mandel-Kleingebäck zu Ehren des heiligen Nikolaus gebacken.

Springerle

Die zarten Springerle kennt man in Süddeutschland, der Schweiz, einigen Regionen Österreichs sowie im Elsass und in Ungarn. Auch unter den Namen Springerli, Anisbrötli und Eierzucker ist das Gebäck bekannt. Die leckeren Anis-Plätzchen aus Eierschaumteig werden traditionell zu Feiertagen und Festen gebacken. Während des Backens „springen“ sie auf die doppelte Höhe und erhalten so ihren Namen. Springerle gehören ebenfalls zum Bildgebäck und werden wie Spekulatius mit Hilfe spezieller Model hergestellt. 6 Plätzchen mit wunderschönen, nostalgischen Motiven fertigen Sie in nur einem Arbeitsgang mit unserer traditionellen Springerle-Form.

Bevor es losgeht: Hochwertige Zutaten & praktische Helfer

Lediglich vier Zutaten bilden die Grundlage der meisten Keksteige: Eier, Butter, Zucker und Mehl. Bei diesen sowie auch bei ergänzenden Beigaben wie gemahlenen Nüssen und Gewürzen sollten Sie unbedingt auf Frische und Qualität achten. Verwenden Sie für Weihnachtsplätzchen, falls im Rezept nicht anders angegeben, Weizenmehl Typ 405. Es ist besonders fein und daher perfekt für zartes Gebäck geeignet.

Zum Plätzchenbacken benötigen Sie lediglich eine kleine Grundausstattung: Rührschüsseln, Küchenwaage, Handmixer sowie eine Teigrolle und gegebenenfalls Ausstechformen oder Modeln – schon kann es losgehen. Je nach Vorlieben können Sie die Basisausrüstung durch weitere Geräte oder Küchenhelfer ergänzen. So ist etwa eine Küchenmaschine eine gute Investition, wenn Sie häufig backen oder größere Teigmengen auf einmal verarbeiten möchten. Technisch wie optisch ein Highlight ist unsere SMEG Küchenmaschine im extravaganten Dolce & Gabbana Design. Dank leistungsstarker 800 Watt und hochwertigem Planetenrührwerk gelingen wunderbar gleichmäßige Plätzchenteige. Praktisch zum Abwiegen kleinerer Zutatenmengen ist eine Löffelwaage. Bei der Dekoration von Ausstechplätzchen helfen ein Pinsel oder eine Spritztülle.

Mürbeteig: Der klassische Teig für Weihnachtskekse

Ob Ausstecherle oder Spekulatius: Bei den meisten Weihnachtsplätzchen kommt man an Mürbeteig nicht vorbei. Bekannt ist er auch als „1-2-3-Teig“. Dabei stehen die Zahlen für das Verhältnis der Zutaten Zucker, Butter (bzw. Fett) und Mehl. Ein Grundrezept wären so etwa 100 g Zucker, 200 g Butter und 300 g Mehl. Ein Ei kann, muss aber nicht hinzugegeben werden. Es rundet den Geschmack jedoch herrlich ab und verleiht dem fertigen Gebäck eine ansprechende, goldgelbe Farbe. Auch weitere Zutaten können dem Mürbeteig beigemischt werden. So färbt man für Schwarz-Weiß-Gebäck beispielsweise einen Teil mit Backkakao ein, bei Vanillekipferln gibt man zusätzlich gemahlene Mandeln in den Teig. Besonders fein gelingt Mürbeteig, wenn man das Mehl siebt und statt Haushaltszucker Puderzucker verwendet. Wichtig ist jedoch vor allem, dass Eier und Butter immer direkt aus dem Kühlschrank kommen. Nur so lässt sich der fertige Teig später gut verarbeiten. Gleich nach seiner Herstellung sollte Mürbeteig ebenfalls wieder kaltgestellt werden. Am besten ruht er in Frischhaltefolie über Nacht im Kühlschrank, mindestens jedoch für eine Stunde. Verarbeiten Sie den Teig unbedingt, während er noch kalt ist. Wird er warm, laufen die Plätzchen beim Backen auseinander.

Umluft oder Ober-/Unterhitze: Wie gelingen Kekse am besten?

Alle Jahre wieder… stellt sich die Frage: Umluft oder Ober-/ Unterhitze? Mit welcher Backofen-Einstellung Ihre Kekse am besten gelingen, ist von Sorte und Rezept abhängig. Am besten richtigen Sie sich einfach nach den Angaben, die im Rezept gemacht werden. Die meisten Backrezepte sind auf Ober-/ Unterhitze ausgelegt. Ist also nur eine Temperatur angegeben, liegen Sie mit dieser Einstellung in der Regel richtig.

Vor allem empfindlicheres Gebäck, wie etwa Zimtsterne, sollte immer bei Ober-/ Unterhitze gebacken werden. Bei dieser Einstellung backen die Plätzchen gleichmäßig von allen Seiten. Das ist auch bei Umluft der Fall, das Gebäck trocknet dabei aber schneller aus. Der große Vorteil von Umluft ist jedoch, dass Sie mehrere Bleche auf einmal backen können. Im Gegensatz zu Ober-/ Unterhitze verteilt sich die Wärme bei Umluft über den Ventilator, sodass sie von allen Seiten an das Gebäck gelangt. Tipp: Wenn Sie mehrere Bleche gleichzeitig backen möchten und die Temperatur mit Ober-/ Unterhitze angegeben ist, reduzieren Sie diese für Umluft einfach um 20 °C. Die Platzierung der Backbleche spielt bei Umluft keine Rolle. Bei Ober-/ Unterhitze sollte das Blech jedoch stets in die Mitte des Ofens eingelegt werden. Tipp: Vergessen Sie für ein gelungenes Ergebnis das Vorheizen nicht!

Besser backen: Tipps & Tricks

Der perfekte Teig

Vermengen Sie immer erst die trockenen Zutaten und fügen Sie dann die flüssigen Zutaten sowie Butter und Eier hinzu. So erhalten Sie einen besonders gleichmäßigen Teig, der sich leicht verarbeiten lässt.

Einfaches Ausstechen

Der Teig klebt an den Ausstechförmchen? Bestäuben Sie diese zuvor mit Mehl – dann haftet nichts mehr an. Unsere kupferfarbenen Keksausstecher erleichtern Ihnen zudem das Ausstechen, indem Sie Ihre Finger mittels Silikonrand vor scharfen Kanten schützen.

Zimtsterne ohne Mühe

Bei der Herstellung von Zimtsternen lässt sich durch einen simplen Trick viel Zeit sparen. Anstatt die ausgestochenen Sterne aufwendig einzeln mit Eiweißmasse zu bepinseln, bestreichen Sie den ausgerollten Teig mit der Masse und stechen dann die Sterne aus. Da der Teig ohnehin Eiweiß enthält, können die Teigreste problemlos wieder verknetet und erneut ausgerollt werden.

Knusprig statt trocken

Werden Kekse zu hart, fehlt es dem Teig an Feuchtigkeit. Ein Grund kann zu viel Mehl sein, das beim Ausrollen auf bemehlter Fläche in den Teig eingearbeitet wurde. Achten Sie daher darauf, zum Ausrollen und Ausstechen nur so viel Mehl wie nötig auf die Arbeitsfläche zu geben. Lassen Sie die fertigen Plätzchen außerdem nicht auf dem Backblech auskühlen, sondern geben Sie sie dazu direkt auf ein Auskühlgitter. Verbleibt das Gebäck auf dem Blech, backt es durch die Hitze weiter nach und trocknet so ebenfalls aus.

Verzieren leichtgemacht

Damit sich Ausstechplätzchen wie gewünscht verzieren lassen und nichts verläuft, sollten Sie sie zuvor komplett auskühlen lassen. Kuvertüre lässt sich leichter verarbeiten, wenn Sie etwas Kokosfett beigeben. Damit Zuckerguss die optimale, dickflüssige Konsistenz erhält, nur sparsam Wasser oder Zitronensaft hinzugeben. Für 250 g Puderzucker genügen ca. 3-4 EL Flüssigkeit.  Eine Prise Backpulver sorgt zudem dafür, dass Zuckerguss länger streichfähig bleibt.

Einfach einfrieren

Ist nach dem Backen noch Plätzchenteig übrig, kann dieser einfach eingefroren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgetaut haben. Den Teig dazu am besten ausgerollt in einem Gefrierbeutel ins Eis geben. Nach dem Auftauchen kann er wie gewohnt verarbeitet werden.

Zeitplan: Welche Plätzchensorte sollte man wann backen?

Nicht alle Kekssorten haben die gleiche Haltbarkeit. Zudem schmecken einige frisch am besten, während andere wiederrum eine längere Lagerzeit benötigen, damit sich ihr Aroma voll entwickeln kann.

Etwa 4-6 Wochen vor Weihnachten werden Printen, Lebkuchen und Springerle gebacken. Bis zum Fest haben sie dann ihren optimalen Geschmack erreicht. Spritzgebäck und Ausstechplätzchen können bis zu 4 Wochen vorher gebacken werden. Etwa 3 Wochen zuvor folgen Makronen und Zimtsterne. Sie schmecken nach etwa 4 Tagen am besten, können jedoch bis zu 3 Wochen lang verzehrt werden. Vanillekipferl gehören zu den empfindlichsten Plätzchen und werden nur bis zu 2 Wochen vor dem Fest gebacken.

Weihnachtsplätzchen richtig lagern

Wichtig: Lassen Sie die Plätzchen vor dem Einpacken unbedingt erst vollständig auskühlen. Ist das Gebäck noch warm, bildet sich Feuchtigkeit in der Keksdose, die Schimmel einen Nährboden bietet.  Mit einer Lage Butterbrotpapier zwischen den einzelnen Schichten lassen sich unterschiedliche Kekssorten besser trennen. Zudem bleibt das Gebäck formschöner und bröselt nicht. In unserer dekorativen, handgefertigten Keramik-Gebäck-Schmuckdose bleiben Ihre feinen Backwerke besonders lange knusprig und frisch.

Unsere Rezepte: Feine Weihnachtsplätzchen von Hagen Grote

Bei Hagen Grote finden Sie ausgewählte Rezepte für edle Weihnachtsplätzchen mit dem besonderen Etwas. Dinkelengelsaugen mit Amalfi-Zitronen-Konfitüre und Matcha-Limetten-Kekse begeistern mit den herrlichen Aromen von frischen Zitrusfrüchten. Ananas-Kokos-Plätzchen und feine Zimt-Pekanuss-Sterne mit Orangenglasur verführen Liebhaber von feinen Fruchtnoten. Sie wollen dieses Jahr zu Weihnachten mit besonders edlen Gebäckspezialitäten begeistern? Dann probieren Sie doch mal Tahiti-Vanille-Kipferl mit Karamell oder unsere Doppelkekse mit Champagnerfüllung.

Optisch wie geschmacklich ein besonderes Highlight sind die köstlichen Likörspitzen. Das ausgefallene, dekorative Gebäck bietet vielseitige Dekorationsmöglichkeiten. Ob winterlich dekoriert als kleiner Tannenbaum oder klassisch als „Bienenkörbchen“ gelingt der köstliche Hingucker mit unserer Likörspitzenform aus Buchenholz. Clevere Küchenhelfer, kreative Ausstechformen, hochwertige Kuvertüre und zahlreiche weitere Produkte, die zu Ihrem Backvergnügen beitragen, finden Sie in unserem Shop.

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